Dienstag, 30. Januar 2018

Kingdom Death Monster: Eine neue Herausforderun (Settlement 2: Stella, Year 10)

So weit sind wir bereits gekommen. Und die Geschichte mit dem King's Man war schon eine sehr coole Überraschung. Sicherlich mache ich noch einige Fehler, die mir diese positiven Ergebnisse bringen, aber an anderer Stelle verschenke ich auch immer wieder Potential, indem ich wichtige Dinge vergesse, die mir den Hintern retten könnten. Beispielsweise hätte ich anfangs die vielen Toten bei den Intimacy Events vermutlich gar nicht gehabt, aber ich habe vergessen, dass ich 2W würfeln durfte statt nur einem... Oder diverse Boni im Kampf durch Fighting Arts... Alleine verliert man da schnell die Übersicht. Aber egal, wenden wir uns wieder Stella zu. Mit Jahr 10 beenden wir das 1. Drittel des Spiels, danach wird es dann richtig hart. Vielleicht zeige ich euch bald schon meinen ersten Kampf gegen den Phönix, aber heute noch nicht.



Die Trommeln sind verstummt. Stille breitet sich aus, als Fafnir und Capella nach Stella zurückkehren. Sie sind blutbesudelt und Fafnir ist widerlich entstellt. Die beiden wirken erschöpft, also lässt man sie in Ruhe. So bemerkt auch niemand, dass Fafnir den Schädel von Unukalhai mit sich herumschleppt und diesen zu den sorgfältig verborgenen Trophäen in seiner Hütte hinzufügt. In dieser Nacht geschieht etwas, von dem der Rotschopf nicht weiß, ob es Traum oder Wirklichkeit ist. Da ist ein Mann mit einer Maske, der Fafnirs zweites Augenlid öffnet. Das, was er sieht, lässt ihn aufschreien und sein Auge regelrecht verbrennen. Er spürt seinen eigenen Tod und dieser schmeckt irgendwie... sauer. Er spürt, wie Milliarden von Tierchen an ihm knabbern und sich an seiner Furcht und an seinem Blut laben. Dann ist dieser Moment vorbei und Fafnir liegt schwitzend in seinem Bett. Er hat keine Ahnung, was gerade mit ihm geschehen ist, aber er kann auf einem Auge nicht mehr sehen.

Am nächsten Tag erleuchten seltsame Lichter den Himmel. Die Siedler sehen dies als gutes Zeichen und machen sich mit Eifer ans Werk. In diesem strahlenden Licht tritt einmal wieder eine bekannte Person: Der vermummte Ritter. Die Siedler gehen ihm vorsichtig aus dem Weg, nachdem er beim letzten Mal ja so einen Anfall von Gewalt gezeigt hatte. Adhara jedoch geht freundlich auf den Mann zu und er lässt sich von ihr bewirten. Als Dank für ihre Gastfreundschaft bringt er ihr dieselbe Technik bei, die er bereits Aldebaran gezeigt hat. Einige Wochen später verlässt er die Siedlung wieder ohne eine Erklärung.

Doch auch eine andere Person ist zurückgekehrt. Am Rande der Siedlung in der Finsternis steht sie und wartet. Ihre Gesänge locken schließlich Fafnir hervor und er folgt Gomeisa zu ihrer merkwürdigen Hütte. Sie spürt, dass auch er Dinge gesehen hat, die er nicht mit anderen teilen kann und so sitzen sie einige Tage lang zusammen und reden. Er berichtet über die Schrecken des letzten Kampfes, sie über die Wunder und Gefahren, die sie erlebt hat. Als sich Fafnir schließlich von ihr verabschiedet, fühlt er sich weiser und gestärkt. Von Gomeisa geht seiner Meinung nach keine Gefahr aus.

Die Tage vergehen und Ruhe kehrt ein. Man genießt das Leben für eine Weile, doch dann wird es wieder Zeit... Adhara ist die erste, die sich zur Jagd meldet. Sie ist darauf versessen, ihre neu erlernte Technik anzuwenden, auch wenn beschlossen wurde, dass man eine größere und ältere Antilope jagen wird. Von ihrem Eifer beflügelt, meldet sich auch der junge Helvetios. Jih und Fafnir begleiten die beiden Jungspunde, auch wenn man sich nicht sicher ist, ob es gut ist, Fafnir mitkommen zu lassen. Er besteht jedoch darauf und schließlich lässt man ihm seinen Willen.

Nach einigen Tagen des Wanderns hören die Jäger ein merkwürdiges, metallisches Geräusch, dem sie folgen, bis sie zu einem Berg aus Leichen kommen. Sie beschließen, diese nach nützlichen Überresten zu durchsuchen und ziehen dann weiter. Die Quelle des Geräusches suchen sie nicht, vermutlich ist es eine sehr große und mächtige Kreatur, der sie jetzt ganz sicher nicht begegnen wollen! Irgendwann bemerken sie, dass die Spur sich teilt. Scheinbar gibt es eine größere und eine kleine Antilope, der sie folgen könnten. Fafnir will eigentlich das größere Tier jagen, doch die anderen denken, es wäre besser, das kleine, anscheinend verletzte Wesen zu jagen, um es etwas leichter zu haben. Und so folgen sie den Spuren ihrer neuen Beute, die sie auch recht bald finden.

Diese Antilope ist deutlich geschwächt. Sie sitzt voll mit widerlich aufgeschwollenen Zecken und hält sich möglichst von den Angreifern fern. Stattdessen grast sie lieber, um wieder zu Kräften zu kommen. Dann jedoch kommt es zur Konfrontation. Adhara springt hinter die Antilope und sticht etliche Male auf sie ein, während die Männer eher wenig Erfolg haben. Leider rennt das Wesen wieder weg und bricht Fafnir dabei ein Bein. Anschließend wird Jih mehrfach von der Antilope überrannt. Fafnir zielt schon, um das Untier in einem Pfeilhagel zur Strecke zu bringen, doch dessen direkter, angsterfüllter Blick lässt ihn stocken. Zum Glück ist Adhara wieder zur Stelle und trifft die Antilope so heftig in der Flanke, dass sie schreiend umknickt.


Als das Biest sich wieder aufrappelt, hängen bereits etliche blutige Fellfetzen von ihr herunter und sie schnauft heftig. Wütend starrt sie Adhara an, doch die bleibt vollkommen unbeeindruckt von dem Schnaufen und Stampfen. Sie trampelt noch einige Male umher, rennt der Gruppe weg, doch mit vereinten Kräften können sie das Untier dann schließlich doch niederringen. Sein Maul am Bauch schnappt einige Male kraftlos auf und zu, dann liegt die Kreatur still.

Trotzdem, dass die Antilope kleiner und bereits verletzt war, ist die Ausbeute enorm und man hat nun eine Ahnung, dass man auch mit dem gesunden Tier halbwegs zurechtgekommen wäre. Dann jedoch, als sich die Kampfeslust gerade gelegt hat, bricht Fafnir schreiend zusammen. Metall formt sich um seine Füße und Beine. Die angewachsenen Schuhe sehen denen des King's Man sehr ähnlich...

Die Gruppe sieht sich erschrocken an. Fafnir, der sonst so selbstbewusst war, wirkt vollkommen erschüttert und erklärt, er würde erst einmal in der Siedlung bleiben, um diese schreckliche Verwandlung in Ruhe zu beobachten. Vielleicht findet man ja noch eine Lösung....

Fazit

Die Möglichkeit, eine angeschlagene Level 2 Antilope zu jagen, die dann aber weniger Ressourcen gibt, fand ich sehr interessant und die Entscheidung fiel mir sehr schwer. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, um mich langsam heranzutasten und durch diverse Events und einige Crits konnte ich trotz allem ordentlich Ressourcen abstauben.

Dass Fafnir sich weiter verwandelt, wusste ich und ganz ehrlich wollte ich es herausfordern, da es einfach wundervoll für die Geschichte ist. Schließlich wissen die Survivor ja nicht, dass diese Dinge passieren.

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