Donnerstag, 9. August 2018

Blog-O-Quest 35: Visionen

Und da ich schon dabei bin, gibts auch gleich noch die Blog-O-Quest! Dieses Mal geht es um Visionen und die Zukunft.



1. Was haltet ihr von Visionen und Prophezeihungen als Stilmittel/Questhook für Rollenspielabenteuer?
Es kommt auf das System bzw. die Welt an. In L5R beispielsweise kann man durch einen Vorteil prophetische Träume haben (Traum von blutigem Messern, kurz darauf geschieht ein Mord), in StarORE (ORE Variante von Star Wars) gibt es eine prophetische Gabe, welche dir für eine Probe Zusatzwürfel oder einen Spezialwürfel gibt. So oder so, wenn es passt, können Visionen sehr interessant sein, ein Kampagnenaufhänger sein oder die Spieler auf den richtigen Weg führen - oder davon abbringen!


2. Für Spielleiter: Habt ihr in einem Abenteuer die Spielercharaktere mit einer Vision konfrontiert und wenn ja, wie hat sich das Spiel entwickelt? Wenn nein, wieso nicht?
Für Spieler: Habt ihr im Spiel schon eine Vision/Prophezeihung erlebt? Wenn ja, wie hat euer SL das gestaltet? Wenn nein, würdet ihr euch so etwas wünschen?
Ich als SL habe Visionen noch nicht eingesetzt, weil es sich bisher noch nicht angeboten hat. Ich habe aber auch noch nicht so viel geleitet. In unserer Cthulhu Kreuzfahrer-Runde hatte mein Charakter in der Traumwelt Visionen. Das waren dann Bilder von Dingen, die kurz darauf geschehen und die ggf. einen Hinweis auf die Lösung für ein Problem waren. Manchmal musste ich auch nur einem NSC vorhersagen, was er an dem Tag nicht essen sollte und habe als Austausch dafür Waren bekommen. In Reign, StarORE und UA dagegen wurden Visionen eher regeltechnisch als Bonuswürfel erfass, höchstens begleitet von kurzen, wenigsagenden Bildern.


3. Welche Rollenspielmechaniken haltet ihr für eine wirklich visionäre Idee?
Da ich hauptsächlich die Klassiker kenne, kann ich hierzu keine großen Aussagen machen. Ich halte nur nach wie vor ORE für eine der besten Mechaniken, was das Würfeln anbelangt. Und bei UA3 finde ich super, dass es keine Skills und Attribute mehr gibt, sondern Identities und sich gegenübergestellte Fertigkeiten, die sich je nach Traumatisiertheit in die eine oder andere Richtung bewegen.


4. Welches Rollenspielsetting wäre eure Zukunfts-Horrorvision - und warum?
Ten Candles - weil man nichts gegen sein Schicksal tun kann. Der Tod aller Charaktere steht unausweichlich fest und die beständige Dunkelheit ist sowieso schon creepy genug.


5. Wagt einen Blick in die Zukunft: Wie wird eure Rollenspiel-"Karriere" in zehn Jahren aussehen?
Ich hoffe, dass ich bis dahin Black Oracle veröffentlicht habe und möglicherweise an einer Neuauflage mit verbesserten Regeln und einer Weiterführung der Geschichte mit all den schönen Veränderungen, die ich mit der Welt vorhabe, arbeite.

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