Dienstag, 4. Juli 2017

Cthulhu: Das Heer der Verfluchten - Loch im Verstand

Nach der längeren, wetterverschuldeten Pause geht es nun endlich weiter mit dem Heer der Verfluchten. Wer sein Gedächtnis auffrischen möchte, was beim letzten Mal geschehen ist, kann das hier nachlesen. Ansonsten geht es jetzt endlich weiter, unsere Helden sind eingekesselt, auf der einen Seite Seldschuken, auf der anderen ein Verrückter. Mal sehen, was nun passiert.
Vom Pfad, den die Gruppe gekommen ist, nähern sich vier Seldschuken, zwei von ihnen mit Bögen, die sie beim Anblick der Ritter sogleich spannen. Savaric wirft sich zu Boden, während Lorentz furchtlos stehen bleibt und erst dann langsam Deckung hinter einem Felsen sucht. Währenddessen bleibt die merkwürdige, verranzte Gestalt vor Otto stehen, legt den Kopf schief und fragt stotternd: "B... br... br... Brunooo?" Und kichert dann irre. Marie hat sich vor dem Pfeilhagel, der nun auf die Gruppe niedergeht, hinter ein Haus geflüchtet und auch Andreas und Otto suchen nun in einem Haus Schutz. Der Verrückte folgt den beiden Männern hinein und greift dann nach der Schatulle, in der Otto die Schmuckstücke aufbewahrt. Daraufhin haut Andreas dem Fremden auf die Finger, woraufhin dieser sich in eine Ecke setzt und nichts mehr tut.

Draußen versucht Lorentz, die Reiter anzusprechen und hört, wie sich die beiden ohne Bogen darüber unterhalten, ob sie sie töten sollen oder ob die Gruppe hier draußen ohnehin sterben wird. Zudem scheinen die Reiter schon einige Tage unterwegs zu sein. Auf Lorentz' Worte kommt leider keine Reaktion, nur verwirrte Blicke seitens der Seldschuken und Savaric. Otto, der nun, da gerade keine Pfeile fliegen, dazukommt, versucht zunächst mit flammenden Worten die Reiter zur Umkehr zu bewegen, doch die Männer zeigen sich völlig unbeeindruckt. Währenddessen sprinted der Verrückte auf allen Vieren aus dem Haus auf Otto zu, was Marie dazu bewegt, zunächst erschrocken "Wolfsteufel!" zu schreien. Otto aber wendet sich an die heruntergekommene Gestalt und versucht sie zu überzeugen, die Seldschuken anzugreifen. Der Mann wirkt jedoch eher abgelenkt und deutet immer wieder auf das Dorf und den Bergpfad, den es von dort aus weitergeht und brabbelt etwas von Höhle oder Hölle, ganz genau kann man es nicht verstehen. Der Mönch dreht nun voll auf und schreit herum: "Gott will es!" Als Lorentz bemerkt, dass nur noch die beiden Bogenschützen da sind, beschließt er in einem Anfall von Größenwahn, diese auszuschalten oder wenigstens zu vertreiben. Mit einem Kampfschrei stürmt er auf sie zu, während Otto schreit: "Ja, lauf, Lorentz! Bring Tod über die Heiden!" Savaric starrt nur entgeistert dorthin, wo Lorentz eben noch stand und auch Marie schüttelt nur ungläubig den Kopf über diesen Leichtsinn. Vollkommen unbeeindruckt schießen die Bogenschützen wieder auf Lorentz und dieses Mal treffen sie ihn. Ihre Pfeile bohren sich in Bein und Brustkorb, woraufhin er direkt wieder umkehrt und zurückläuft - und natürlich von hinten gleich noch einmal getroffen wird. Die Reiter bewegen sich aber nicht von der Stelle und schießen auch nicht weiter. Otto ist regelrecht enttäuscht, dass es zu keinem Blutvergießen kam.

Marie beruhigt derweil den irren Lump und fragt ihn, was vorgefallen ist. Stotternd berichtet er von gelben Augen und einem Wesen, dass alle getötet hat, aber auch von einer Kammer voller Knochen und Schätze. Hier habe Fulbert die Form eines Kreuzes erkannt und davor niedergekniet. "Eine Grabkammer...", brummt Otto missmutig. Die Schmuckstücke sind also durch Grabschändung zu ihnen gelangt, noch ein Grund mehr, sie zurückzubringen. Marie fragt nun den Verwirrten nach seinem Namen. Er heißt Godfrey und dient "dem Baron", welchem, bekommt man leider nicht aus ihm heraus. Lorentz stellt dafür noch fest, dass der Mann wohl eine starke Kopfverletzung erlitten hat, da sein Schädel leicht eingedellt ist. "Der hat 'n Loch im Verstand", meint er nur. Das hat er schon bei anderen Rittern gesehen.

Man beschließt, weiterzuziehen, bevor die Seldschuken Verstärkung holen können, wobei Lorentz eine feine Blutspur hinterlässt. Godfrey lässt man mit einer Decke zurück, doch schon bald rennt er ihnen wieder nach und schließt zu ihnen auf. Der Bergpfad ist jedoch schmal und steinig, sodass Marie ihn vorerst nicht verarzten kann. Dafür verreißt sie bei einem Fehltritt die Zügel ihres Pferdes, welches sich daraufhin aufbäumt und den hinter ihm stehenden Andreas umwirft. Glücklicherweise kann Lorentz ihn und Godfrey auffangen und nach einem beschwerlichen Aufstieg, bei dem der Irre immer wieder laute Sachen brüllt oder wirres Zeug flüstert, hören Otto und Marie das Plätschern einer Quelle. An einer Weggabelung folgen sie dem Geräusch, während Lorentz auf dem anderen eine falsche Spur legt und ihnen dann nachkommt.

Die Quelle ist wirklich nur sehr klein und versickert nach wenigen Metern direkt wieder. Otto prüft, ob das Wasser gut ist, dann lässt er sein Pferd trinken. Godfrey erstarrt völlig, als sie die Quelle erreichen. Während Marie Lorentz Wunden reinigt und notdürftig verbindet, füllt Otto seinen Trinkschlauch und flößt Godfrey Wasser ein. Der trinkt zwar, hört aber damit nicht mehr auf, bis Otto den Schlauch zurückzieht. Von der Quelle führt eine schmale Steintreppe weiter hinauf, doch Savaric hält es für Wahnsinn, dort hinaufzusteigen. Lorentz nimmt sich ein Seil und beginnt den Aufstieg, der gar nicht so weit ist und dann wieder auf einen breiten, ebenen Weg führt. Otto und Marie befürchten, Godfrey könne vielleicht in ihrer Abwesenheit Savaric anfallen, daher will Otto den Fremden anbinden, doch sobald er ihn berührt, erwacht dieser aus seiner Starre und sprintet den Weg hinauf. Lorentz muss ihn festhalten, damit er ihm nicht davonrennt. Die anderen folgen nun, doch allerdings schafft es Godfrey schließlich doch, sich ruckartig loszureißen, wobei jede Menge Dreck von ihm abbröckelt. Er hastet vorwärts und verschwindet in der Höhle. Dem Rest der Gruppe bietet sich ein vertrautes Bild: Hier waren sie erst kürzlich mit einer erwachsenen Anna...

Dann steht die Gruppe wieder auf dem Basar. Die Mater ist ebenfalls dort und aus irgendeinem Grund laufen all die geschäftigen Leute in einem Bogen um das Grüppchen herum. Sie scheinen sie nicht wahrzunehmen, so als würden sie einem unsichtbaren Hindernis intuitiv ausweichen. Lorentz will dies ausnutzen und schaut sich sein in der Nacht erworbenes Buch an, kann es aber nicht lesen. Schlimmer noch, er erkennt, dass er dies nicht kann, weil er nicht klug genug ist! "Mater Tenebrarum", stellt sich die Frau nun endlich vor und bestätigt damit Lorentz' Befürchtung. Die Vier frösteln bei dem Klang des Namens und Otto will schon fliehen, als sie fragt: "Wo wollt ihr denn so eilig hin, meine Jünger?" Das versetzt den Mönch natürlich etwas in Rage und er erklärt, die einzige Frau, die er anbete und der er diene sei die Mutter Jesu'. "Oh, dann kennt Ihr ja einen meiner anderen Namen", gibt die Mater zurück, woraufhin Marie und Otto in Schock verfallen. Marie stammelt nur noch vor sich hin und Otto beginnt, in irgendeiner Fantasiesprache zu fluchen und zu zetern. "Was glaubt ihr denn, weshalb ihr eine Marie bei euch habt?" Dann wendet sie sich an die Stotternde: "Oh Kind, was stellst du denn mit der Stimme an, die ich dir geschenkt habe? Und was ist mit deinem Namen geschehen?" Andreas erklärt, er habe ihn verkauft. Dann stolpert plötzlich Lorenzo in die Unterhaltung hinein und fragt erneut nach Venedig. Als er die Mater sieht, beginnt er sogar, mit ihr zu flirten. Als sie ihn jedoch mit einem Finger an der Stirn berührt, weiten sich seine Augen in Horror und er flieht und versteckt sich unter irgendeinem Stand. Die Gruppe würde auch so enden, wenn sie es nicht schaffe, Zawra zu verlassen. Auf Fragen, wie beispielsweise, was sich da unter ihrem Gewand bewegt, ob es Fledermäuse und anderes Nachtgetier seien, antwortet sie nur mit einem Lächeln.

Als Otto endlich wieder halbwegs zu Sinnen kommt und wünscht, alles zu vergessen, erklärt sie, sie paktiere schon sehr lange mit den Gleibergs und kenne auch seinen Vater sehr gut. Auf Ottos Forderung, ihm mehr darüber zu erzählen, geht sie allerdings nicht ein. Auch verwandeln sich ihre Tränen seit dem Gespräch mit Lorenzo auf ihrem Kinn in Blut und tränken langsam ihr Gewand. Mater Tenebrarum trennen sich ihre Wege und die Gruppe, noch immer geschockt, will sich erstmal auf die Suche nach dem Kalender und der Sonnenuhr machen. Bei einem Teppichhändler macht der aufgebrachte Otto jedoch Halt. Auf die Frage nach einem fliegenden Teppich erklärt der Mann nur, der Sultan besäße alle vier. "Warum nur vier?", fragt Lorentz. "Na weil es nur vier Himmelsrichtungen gibt", antwortet der Händler. Da erinnert sich Otto an die Geschichte über die Fliegenden Teppiche und ranzt den Verkäufer mit triefendem Sarkasmus an, er könne die Geschichte ruhig erzählen, der Händler könne das gewiss besser als ein Geschichtenerzähler. Dann erklärt er der Gruppe, jeder Teppich fliege nur in eine Himmelsrichtung, man muss also immer auch einen zweiten Teppich mitnehmen, um wieder zurückzukommen. Als man gehen will, bittet der Händler noch, ihn weiterzuempfehlen, woraufhin Otto ihn nach seinem Namen fragt. Der Verkäufer ist erbost und erklärt beleidigt, sein Name sei mindestens zwei Rätsel wert. Marie ist nach dem Misserfolg bei der Karawanserei nicht sonderlich auf weitere Rätsel aus, doch die anderen wollen natürlich mehr Rätsel sammeln.

Viere rollen um die Wette,
Wer wird wohl am schnellsten sein?
Doch so gern ich es auch hätte,
Niemand kann der Sieger sein.

Marie ist schnell klar, dass es Wagenräder sein müssen, womit sie auch richtig liegt. Der Teppichverkäufer ist ein wenig eingeschnappt, dass man das Rätsel so leicht gelöst hat und will schon das zweite nach den Rätseln der Nacht durchführen, was Marie ihm glücklicherweise ausreden kann.

Du jagst mich, ich jage dich.
Du kriegst mich nicht, ich krieg' dich nicht.
Unmöglich kann es geschehn, dass wir,
Bruder und Schwester, uns sehn.

Hier ist man sich schnell sicher, dass es eine Person und ihr Schatten sind, doch das ist leider falsch. Auch, wenn die Antwort passen würde, es sei nicht die, die der Sultan hören will. Auch Sonne und Mond sind falsch. Dann versucht es Lorentz mit Tag und Nacht, was schließlich die richtige Antwort ist. Nun teilt der Händler mit, dass sein Name Al'Kadim ist, was eigentlich kein Name, sondern ein Titel für einen Tauschhändler ist. Nun fällt Otto auch ein, dass Al'Kadim ein besonderer Händler sein soll, dessen Teppiche nur ein Vorwand sind und er eigentlich andere Waren verkauft. Geschlagen entschuldigt er sich und die Gruppe sucht nach einem Bettler, um diesen nach dem Weg zu fragen. Für diesen Dienst möchte er aber eine spezifische Münze, die man nur erhält, wenn man einem Bettler oder Dieb das Leben rettet. Demnach ist wohl die Uhr nicht so einfach zu finden wie erhofft. Da man an dieser Stelle nicht weiterkommt, geht man wieder zu einem Schriftenhändler und versucht sein Glück, um eine Einladung zum Bankett oder zur Bibliothek zu erhalten. Das Bankett findet wohl in 2 mal 2 Tagen statt, man bewegt sich also rückwärts durch die Zeit. Seltsamerweise hat der Händler noch nie von dem Buch gehört, aus dem die Zulassungen zur Bibliothek stammen und er macht auch merkwürdige Aussagen wie, dass Rätselstellen eine überholte Tradition seien. Dann fällt der Gruppe auf, dass er unter seiner Kleidung seltsam höfische Kleidung verbirgt und sein Bart nur angeklebt ist. Vermutlich ist er Brite, auch wenn er es nicht zugibt und Marie ihm auch nicht entlocken kann, wie und von wo er hergekommen ist.

Und schon stehen die Reisenden wieder vor der Höhle, aus der es stark nach Pferdestall riecht. Auf dem Weg dorthin, aber auch im Eingangsbereich der Höhle finden sich uralte Reste von eingehauenen Kreuzen und Wandmalereien. Der Boden ist voller Knochen und die Wände so schwarz vor Ruß, dass Marie glaubt, man befände sich in einem Drachenhort. Insgesamt findet Otto 12 Kreuze im vorderen Teil der Höhle. Von irgendwo tiefer drinnen hört man das irre Giggeln Godfreys und seine Ausrufe "Schatz! Schäääätze!" hallen. Nachdem man die Wahl hat, einen normalen oder sehr schmalen Weg zu gehen, geht man natürlich den mit gewöhnlicher Größe und gelangt in einen Raum, der voller quadratischer Ausbuchtungen ist, welche jeweils eine Elle lang und breit sind, aber so tief in den Boden hineinreichen wie ein Speer. Die Bedeutung des seltsamen Musters bleibt dem Trupp verborgen, doch Marie erinnert sich, dass der Graf von Metz irgendwo eine Platte entfernt haben soll. Möglicherweise war es in diesem Raum. Bei der weiteren Erkundung stößt die Gruppe dann auf einen runden Raum mit kuppelförmiger Decke, dessen Wände voller Malereien sind. Zunächst wird darauf das Paradies gezeigt, später dann der Brudermord, wobei Kain Abel ersticht und nicht erschlägt. Die Figuren sind rußig schwarz gemalt, nur das Messer ist rot. Auf dem Boden ist schwarz eine Art unendlicher Tunnel oder Abgrund aufgemalt. Bei genauerer Untersuchung stellt Otto fest, dass die Schwärze nicht nur Ruß ist, sondern der Stein selbst diese Farbe hat, woraufhin er allen verbietet, die bemalte Mitte des Raumes zu betreten. Vielleicht fürchtet er, hineingezogen zu werden.

Man durchstreift weitere Gänge, findet dabei Räume mit zerbrochenen Gefäßen, aber schließlich auch einen 3x8 Meter großen Raum, der ebenfalls voller Malereien ist. Diese zeigen den Leidensweg Christi, mit dem Unterschied, dass am Ende nicht die Auferstehung steht, sondern Jesus verrottender Körper mit dutzenden weiteren Nägeln krampfhaft am Kreuz gehalten wird. Auch durch seinen Kopf wurde ein Nagel getrieben, eine Speerwunde findet sich nicht, dafür wurden 9 Nägel in jedes seiner Gliedmaßen gestoßen. Die Darstellung verstört Marie so sehr, dass sie versucht, das Bild von der Wand zu kratzen, bis Lorentz sie sich über die Schulter wirft. Für Otto wirkt die Darstellung sinnig, da die Judasjünger, in deren Kultstätte sie sich vermutlich befinden, Jesus als menschlichen Propheten sahen, nicht als Sohn Gottes.

Als es nun weitergeht, kommt das Grüppchen, noch immer Godfreys Lachen folgend, an einen engen, schmalen Gang, der immer niedriger wird, sodass man am Ende kriechen muss. Lorentz wird ein Seil umgebunden, dann krabbelt er hindurch. Ihm folgen Marie und Otto, als er versichert, dass es einen Ausgang gibt und zuletzt folgt der dicke Andreas, für den es etwas beschwerlicher wird. Ihm bindet man vorsichtshalber auch ein Seil um, um ihn notfalls herausziehen zu können, was glücklicherweise nicht nötig ist. Man steht nun in einem gewaltigen, dunklen Raum. An den Wänden sieht man unter dem mitgebrachten Fackellicht steinerne Torsos mit gehörnten Köpfen, die sich höhnisch grinsend aus der Wand herauszuschälen scheinen. Außerdem gibt es einen Abgrund, in dessen Mitte sich eine Felsnadel erhebt, die eine Schwert- oder Kreuzform hat. Eine alte, unsichere Brücke führt zu ihr hinüber. Nicht weit entfernt ist auch eine Strickleiter angebracht worden, wohl von der Expedition des Grafen. Lorentz wirft eine Fackel hinunter, die genau so fällt, dass sie unten an der Wand lehnt. Ihr Licht beleuchtet eine Wasserfläche, unter der etliche Schmuckstücke schimmern. Godfrey ist wohl dort unten, aber auf der anderen Seite der Felsnadel.

Nun nimmt Otto die mitgebrachten Schmuckstücke und erklärt: "Dies ist kein Opfer oder dergleichen. Wir geben es nur zurück!" Mit diesen Worten lässt er den Schmuck in die Grube fallen, doch das Geräusch, das entsteht, klingt nicht wie Wasser, sondern zähflüssiger. Öl, befürchten alle und sogleich löscht Marie, furchtsam aber extrem zielgenau, die heruntergeworfene Fackel mit ihrem Wasserschlauch. Vorsichtshalber zieht man die Strickleiter hoch, um zu verhindern, dass Godfrey noch mehr Schätze nach draußen bringt. Man wird ihn wohl hier zurücklassen. Otto geht nun über die Brücke, von wo aus er sieht, dass dort, wo sich die anderen befinden, seltsame geometrische Muster im Boden befinden. Es sind Rillen, nicht tief genug, um Flüssigkeit hindurchzuleiten. Da die beiden Männer Ottos Rückholseil halten, folgt nur Marie dem Muster durch weitere Knochenhaufen hindurch.

Dann beginnt der Wahnsinn. Godfrey beginnt, Schmuckstücke nach oben zu werfen. Lorentz schaut, ob diese sich entzünden, stellt dabei aber fest, dass sie staubtrocken sind. Das und ein leichtes Beben lässt die beiden Männer völlig ausrasten. Lorentz wirft die Fackel in die Grube, um diese zu entzünden, doch es passiert nichts, der Boden dort ist nun ebenfalls trocken. Andreas fragt den Ritter, ob er Godfrey nicht so töten könne, was dieser wohl aus Aufforderung auffasst und in die Grube auf den armen Verrückten springt. Andreas versucht zu fliehen, stolpert dabei aber und fällt hin. Am Boden spürt er ein Beben der Erde und hört ein dröhnendes Geräusch. Marie wirft sich auf den Boden und türmt einige Knochen zwischen sich und der Grube auf, da sie die fliegende Fackel sieht und einen gewaltigen Feuerball erwartet. Otto schnappt sich sein Seil und springt zurück, während unter ihm Lorentz wie von Sinnen auf Godfrey einprügelt, um diesen umzubringen. Dann bebt die Erde stärker und der Gang, durch den die Gruppe gekommen ist, kollabiert. Staub und Wind löschen die Fackeln und man hört nur noch im Finsteren, wie sich die Wände verschieben.

Fazit

Eine spannende Runde. Leider sind wir nicht so weit gekommen, wie der SL gehofft hatte, aber so ist das Ende natürlich auch sehr spannend und man kann die nächste Runde kaum erwarten. Etwas Leid tut es mir um Godfrey, der aber wohl so oder so nicht zu retten gewesen wäre.

Zwar ist dieses Mal nicht so viel passiert, dafür aber gab es ziemlich signifikant wichtige Ereignisse. Etliche Fragen wurden aufgeworfen, die es nun zu beantworten gilt: Was für ein Muster im Boden hat die Steinnadel umgeben, was hat das plötzliche Beben ausgelöst, was haben unsere Charaktere mit Mater Tenebrarum zu tun, wer war der verkleidete Händler, warum war er verkleidet, was verkauft Al'Kadim wirklich, wohin ist das Wasser um die Felsnadel plötzlich verschwunden, wer ist Bruno, warum ist Lorentz immer so todesmutig und befinden sich die Steindämonen noch immer brav in ihrer Wand? All das und mehr erfahren wir in der nächsten Episode von Das Heer der Verfluchten!

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